CZV Kursprogramm

Rescue

Die Fahrerinnen und Fahrer erkennen, ob sie fahrfähig sind oder nicht. Sie kennen die Gefahren von Drogen, Alkohol und leistungssteigernden Medikamenten. Zudem kennen sie die Alltagsmedikamente für den täglichen Gebrauch, z.B. wenn sie Kopfweh oder Schnupfen haben. Sie wissen, wie sie sich zu verhalten haben, wenn sie an einen Unfall heranfahren, oder wie sie sich verhalten müssen, wenn sie in Lebensgefahr geraten. Sie kennen schematische strukturierte Abläufe für die Unfallsicherung und können lebensrettende Massnahmen einleiten.

Ablenkung am Steuer

Die Fahrerinnen und Fahrer werden sich bewusst, welche Einflüsse ihre Fahrtüchtigkeit massgeblich beeinträchtigen.Kennen und Berechnen von Reaktions-, Brems- und Anhalteweg.

  • Bewusst werden über die Konzentrationskapazität des menschlichen Gehirns und dessen Filterfunktionen.
  • Den Wahrnehmungsfilter bewusst steuern und diesen im Verkehrsalltag einsetzen können.
  • Konflikte zwischen Fahrassistenten und Ablenkung verstehen und analysieren.

Ausserodentliche Situationen

Bei Unfällen nehmen die Fahrzeugführerinnen und -Führer eine Lagebeurteilung vor, verständigen Rettungsdienste und treffen Massnahmen, um Folgeunfälle zu vermeiden.

Sie lernen, wie sie sich richtig verhalten müssen, um bei Nässe, Schnee und Glatteis Unfälle zu vermeiden.

Der erste Eindruck zählt

Mit dem eigenen Auftreten beim Kunden einen positiven Eindruck hinterlassen. Der Berufsstolz soll wieder entdeckt werden, der Fahrer soll aktiv das Image seiner Firma mitgestalten.

Durch eine ausgewogene Kommunikation auch heikle Situationen meistern und mit Reklamationen kundenfreundlich umgehen (der Kunde ist König).

Konflikte im Strassenverkehr bewältigen und vermeiden

Die Fahrerinnen und Fahrer

  • kennen die einfachsten Formen der Kommunikationstechniken
  • wissen, wie Anliegen einfach zur Geltung gebracht werden können
  • verstehen, wie Konflikte entstehen und sie diese Situationen erkennen
  • wenden einfache Konfliktlösetechniken an
  • zeigen Wertschätzung und Toleranz gegenüber anderen

Sicheres und umweltschonendes Fahren

Die Fahrerinnen und Fahrer kennen die Techniken, die zu einer defensiven und umweltschonenden Fahrweise beitragen und sind in der Lage, kostensparend und vorausschauend zu fahren. Sie wissen, wie der Bordcomputer zu bedienen ist. Sie kennen die verschiedenen Assistenzsysteme des Fahrzeugs und können diese bedienen.

Navigator

Die Fahrerinnen und Fahrer sind in der Lage, aufgrund verschiedener Aufgabenstellungen einen optimalen Routenplan zu erstellen.

Sie wenden jene Strategien der Routenplanung an, die am besten zu ihrem Auftrag passen. Sie berücksichtigen dabei Fahrzeug, Ladung, Wetter und Verkehrsaufkommen.

Stress-Prävention durch Organisation

Die Fahrerinnen und Fahrer können mindestens zwei stresserzeugende Arbeitssituationen aufzeigen und beschreiben, wie sie mit solchen Situationen umgehen. Sie können ihre Bedürfnisse für eine sorgfältige Arbeitsplanung gegenüber anderen Mitarbeitenden zum Ausdruck bringen (z.B. Disponent, Chef). Sie wenden jene Strategien der Arbeitsplanung und Vermeidung von Stresssituationen an, die am besten zu ihren persönlichen Eigenschaften passen.

Ladungssicherung

Die Fahrerinnen und Fahrer kennen die auf die Ladung wirkenden Kräfte und ihren Einfluss auf das Fahrverhalten. Sie kennen die unterschiedlichen Ladungssicherungsmethoden und wenden diese sinnvoll an. Sie berechnen die Anzahl der nötigen Zurrmittel.

ARV 1 Basic

Die Teilnehmenden kennen die gesetzlichen Grundlagen bezüglich Pausen, Arbeits-, Lenk- und Ruhezeit. Sie kennen die Rechte und Pflichten in Bezug auf den Einsatz von analogen und digitalen Fahrtenschreibern und den korrekten Einsatz der Unternehmer- und Fahrerkarte. Sie analysieren gegebenenfalls eigene und fremde Fehlverhalten und korrigieren diese für die Zukunft. Sie kennen die Vorschriften für das Sonntags- und Nachtfahrverbot und wissen, wann sie mit ihren Fahrzeugen fahren dürfen.

Personentransport im Linien- und Reiseverkehr

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kennen die Gefahren im Linienverkehr oder bei Car-Fahrten. Aus Alltagssituationen können ganz schnell Notsituationen entstehen. Wie reagiere ich richtig, und wie kann ich verhindern, dass ich in solche Situationen komme? Wie erarbeite ich mir Checklisten für mein Fahrzeug? Was muss vorschriftsgemäss mit an Bord sein? Die Teilnehmenden erarbeiten Checks für die Sicherheit von Fahrzeug und Passagieren. Sie üben das Evakuieren des Fahrzeuges im Ernstfall und weitere Situationen in Rollenspielen.

Kursziel
Die Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer kennen die aktuellen Vorschriften, wann sie die Rettung und Polizei benachrichtigen müssen. Die Teilnehmenden schildern gefährliche Alltagssituationen und wie sie gehandelt haben. Daraus wird gemeinsam ein richtiger Ablauf erarbeitet um aufzuzeigen, wie die Situation besser gemeistert hätte werden können. Dies soll so in den Alltag übernommen werden können. Die Teilnehmenden erarbeiten dynamische Start- und Sicherheitschecks in Verbindung mit der eigenen Erfahrung und dem dazugelernten Wissen.

Die Teilnehmenden sind sich bewusst, was für Gefahren sie im Alltag erwarten, und wissen, wo die Gefahren lauern können. Sie können die Situation schnell einschätzen und wissen genau was zu tun ist. Die Teilnehmenden kennen die Abläufe, wenn das Fahrzeug evakuiert werden muss, und die Bergung von Verletzten im Fahrzeug. Wie geht man mit gefährlichen Situationen um. Dies wird mit Rollenspielen im Fahrzeug geübt und angewendet. Dieser Kurs wird mit zwei Instruktoren durchgeführt. Die Teilnehmenden kennen die Vorschriften für das Sonntags- und Nachtfahrverbot und wissen, wann sie mit ihren Fahrzeugen fahren dürfen.

Cool down

Die Fahrerinnen und Fahrer nehmen Verantwortung für sich, ihre Fahrgäste, den Auftraggeber sowie andere Verkehrsteilnehmende mit entsprechenden Massnahmen wahr. Die Fahrerinnen und Fahrer beschreiben Ursachen und Auswirkung von Stress auf ihre psychische und körperliche Verfassung und nennen vorbeugende Massnahmen. Sie nutzen die Ruhezeiten zur Erholung und sorgen für einen entspannten Arbeitstag.

Guten Morgen, schon wieder ein Arschlochtag

Der Alltag als Fahrerin oder Fahrer ist sehr stressig, der Chef geht nicht auf meine Wünsche ein, der Kunde reklamiert und die Arbeitskollegen sind sauer auf mich. Das Arbeitspensum explodiert und die Freizeit wird immer knapper, die Erholungsphasen sind sehr klein, die Familie erwartet auch Präsenz und fordert die Mitarbeit zu Hause. Was kann ich tun, damit ich nicht immer gleich an die Decke gehe und es mich nicht immer gleich stresst? Wir zeigen dir verschiedene Techniken zur Kommunikation und Deeskalation auf.

Baustellen-Transporte

Auf Baustellen und im Werkverkehr gibt es viele Gefahren. Die Fahrerinnen und Fahrer werden sich bewusst, wo die Gefahrenquellen sind und kennen die verschiedenen Verkehrsvorschriften, die auch auf Baustellen gelten.

Sie kennen die Besonderheiten der Baufahrzeuge und der verschiedenen Kombinationen, die Lkws mit sich bringen. Was ist ADR/SDR-pflichtig und was nicht? Sie kennen Ladungsvorschriften für Kipper-, Beton- und Bautransportfahrzeuge. Was muss ich beachten und wie kann ich Unfälle vermeiden? So lässt sich Konflikten aus dem Weg gehen.

Alltag mit Stückgut

Der Alltag im Verkehr mit Stückgut kann stressig und anstrengend sein. Lange Arbeitstage, Terminstress und Stau gehören dazu.

Wie plane ich mir meine Tour richtig ein? Wann mache ich Pausen, so dass auch ich eine Erholung habe? Was mache ich bei Stau, wenn die Termine nicht mehr eingehalten werden können? Wie gehe ich mit den Kunden um, die immer mehr wollen? Wie nutze ich meine Arbeitszeit am effektivsten? Ab wann ist meine Ladung ADR/SDR pflichtig? Wie komme ich nicht mit dem Gesetz in Konflikt in diesem ganzen Stress?

ARV-2-Basic

Die Teilnehmenden kennen die gesetzlichen Grundlagen bezüglich Pausen-, Arbeits-, Lenk- und Ruhezeit. Sie kennen die Rechte und Pflichten in Bezug auf den Einsatz von analogen und digitalen Fahrtenschreibern und den korrekten Einsatz der Unternehmer- und Fahrerkarte. Sie analysieren gegebenenfalls eigenes und fremdes Fehlverhalten und korrigieren dieses für die Zukunft. Sie kennen die Vorschriften und wissen, wann sie mit ihren Fahrzeugen fahren dürfen. Sie kennen die Arbeitszeit- und Ruhezeiten-Verordnung im öffentlichen Linienverkehr und öffentlichen Werkverkehr für Gemeinden, z.B. für Kehricht- und Kanalisationspülwagen.

Polizeikontrolle - was soll ich nun tun?

Wie verhalte ich mich bei einer Polizeikontrolle richtig, damit ich am Schluss mit einem möglichst kleinen Schaden davonkomme? Die meisten Fahrerinnen und Fahrer befinden sich tagtäglich an der Grenze zur Illegalität, um ihre Ladungen termingerecht auszuliefern. Wie mache ich es, damit ich nicht in die Illegalität abrutsche, um den Job zu erledigen? Was darf der Disponent von mir verlangen und was nicht, wie kann ich mich mit einfachen Mitteln wehren?

D1 Schulbus/Kleinbus fahren

Lerne in einem extremen Parcours deinen Bus kennen und wie du ihn unter Kontrolle halten kannst. Lerne in stressigen Situationen einen kühlen Kopf  zu behalten, egal ob es eine schwierige Strasse ist oder ob im Fahrzeug schwierige Passagiere mitfahren. Die Fahrerinnen und Fahrer lernen das Fahrverhalten des Fahrzeuges zu beeinflussen, lernen, was sie in der Werkstatt machen lassen müssen und was sie selber machen können. Natürlich üben wir auch noch, wie man Schneeketten am Bus anbringt.

Fit im Job

Ein Muss für alle gesundheitsbewussten Fahrerinnen und Fahrer.

Die Zeit ist knapp, was soll ich nur essen? Lerne bei uns, wie du gesunde, leckere und schnelle Snacks und Mahlzeiten zubereiten kannst, auch unterwegs im LKW. Wir werden unser Znüni, Mittagessen und Zvieri gleich selber machen, alles gesund und schnell zubereitet. Die Zeit der ungesunden und langweiligen Fertigprodukte ist vorbei.

Ausserdem: Wie halte ich mich fit in der knappen Freizeit?

Stapler Grundkurs G

Kursbeschreibung:
Erlernen der theoretischen und praktischen Grundkenntnisse für Staplerfahrer.
Theorie:
Ausführliche Behandlung des Kurshandbuches nach SVBL und SUVA Richtlinien (EKAS 6518)
Praxis:
Intensive Fahrschulung, um ein sicheres und unfallfreies Fahren zu erlernen.
Zielgruppe:
Personen ohne Staplerfahrpraxis, Mindestalter 18 Jahre, gute Deutschkenntnisse
Ausbildung auf:
S Deichselgerät, R1 Gegengewichtsstapler, R2 Quersitz-, Hochregal und Vierwegestapler
Kursdauer:
4 Tage inkl. theoretische und praktische Prüfung. Es werden 2 Tage CZV angerechnet. 

Copyright @ 2021 Altras Media GmbH. All Rights Reserved. Designed by Mimarte Webdesign